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Zurück in die Arbeit trotz Behinderung

Auslöser für einen langen Leidenweg war ein ständig herumschreiender Chef. In der Ausbildung hatte Frau S. einen solchen. Nichts konnte sie ihm Recht machen und irgendwann glaubte sie auch gar nichts mehr zu können. Frau S. entwickelte eine schwere Angststörung und wurde depressiv. Obwohl sie sich durch ihre Ausbildung durchgebissen hatte, konnte sie auch bei anderen Arbeitgebern nicht lange bleiben. Sie glaubte längst, dass sie nichts konnte und machte daher auch viele Fehler. So wurde sie arbeitslos und landete schließlich bei Hartz IV.
Frau S. war 34Jahre alt als sie den Entschluss fasste, allen zu zeigen, dass sie doch was kann. Sie wusste, ohne fremde Hilfe schafft sie es nicht zurück in den 1. Arbeitsmarkt. Also beantragte sie eine Teilhabe am Arbeitsleben bei der Deutschen Rentenversicherung. Als diese abgelehnt wurde, beschrieb sie der Deutschen Rentenversicherung detailliert ihre psychischen Probleme und ihren Berufswunsch. Wieder wurde abgelehnt. Völlig verzweifelt wandte Frau S. sich an den SoVD. Die Geschäftstellenleiterin, Claudia Ostwald forderte die Akte von der Deutschen Rentenversicherung an und erkannte den Fehler. Frau S. hatte sich einen Beruf ausgesucht der hohe Anforderungen an die psychische Belastbarkeit stellt. Dieser Beruf wäre nicht leidensgerecht gewesen. Sie erklärte Frau S., dass die Deutsche Rentenversicherung auch die Möglichkeit einer beruflichen Orientierung bietet. Auf diese Weise kann eine Berufsperspektive entwickelt werden, die trotz der vorhanden gesundheitlichen Einschränkungen ausgeübt werden kann. Ein neuer Antrag wurde durch den SoVD gestellt und nach kurzer Zeit positiv bewilligt. Frau S. hat Ihre Eingliederungsmaßnahme bereits begonnen und wird von Tag zu Tag stärker. Der SoVD wünscht ihr bald einen Arbeitsplatz an dem sie sich wohl fühlt und beweisen kann, was in ihr steckt.

Weitere fachkundige Beratungen sowie Vertretung im Antrags- und Widerspruchsverfahren können für Mitglieder über das SoVD-Beratungszentrum erfolgen.
Das SoVD-Beratungszentrum befindet sich in der Schwaneweder Str. 5 in Osterholz-Scharmbeck (Tel.: 04791/50200, E-Mail: info@sovd-osterholz.de) Terminvereinbarungen können montags bis donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr getroffen werden.




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