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Ohne Parkausweis ans Haus gefesselt

Das Merkzeichen „aG“  kann beantragt werden, wenn man sich ab dem ersten Schritt außerhalb seines PKW’s nur mit fremder Hilfe fortbewegen kann. Nur wer das Merkzeichen „aG“ in seinem Schwerbehindertenausweis hat, kann sich einen Parkausweis für die Behindertenparkplätze ausstellen lassen.

Diesen benötigte auch Frau P. ganz dringend. Die 46 jährige konnte sich doch aufgrund Ihres entzündlichen Gelenksleidens, der Hüftgelenksveränderung und der Versteifung der Wirbelsäule keinen Schritt außerhalb Ihres PKW’s mehr ohne Hilfe fortbewegen. Sie saß schon seit 2009 im Rollstuhl und war aufgrund der Tatsache, dass sie sonst überhaupt nicht mehr aus dem Haus kam auf den Parkausweis für den Behindertenparkplatz angewiesen. Frau P. war schon völlig verzweifelt. Seit 2008 stellte Sie immer wieder einen Antrag auf Bewilligung des Merkzeichens „aG“ beim Niedersächsischen Landesamt. Doch die Feststellung wurde ihr immer wieder verwehrt.  Nachdem der Mitte des Jahres 2013 gestellte Antrag wieder abgelehnt worden war, riet ihr der SoVD ein Widerspruchsverfahren zu führen und sich ggf. doch direkt einmal vom Niedersächsischen Landesamt begutachten zu lassen. Daraufhin wurde nun endlich das Merkzeichen „ aG“ bewilligt, so dass Frau P. endlich die Behindertenparkplätze nutzen kann.
Es lohnt sich also manchmal nicht aufzugeben. Frau P. freut sich.  Ohne den SoVD hätte ich das nicht geschafft.

Über weitere Vergünstigungen berät Sie Frau Katja Wüstenbecker vom SoVD-Beratungsteam.
Das SoVD-Beratungszentrum befindet sich in der Schwaneweder Str. 5 in Osterholz-Scharmbeck (Tel.: 04791/50200, E-Mail: info@sovd-osterholz.de) Terminvereinbarungen können montags bis donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr getroffen werden.




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